Viel passiert hier im Moment nicht auf unserer kleinen Seite. Die WM bestimmt den Tagesablauf, und wir warten sehnsüchtig auf die Lieferung unserer zweiten Compilation. Die Ruhe vor dem Sturm sozusagen.
Darum will ich mal wieder auf die weite Internetwelt verweisen und euch ein paar tolle Musiker ans Herz legen.
Da wären zum Beispiel Bergen aus Dresden, die ich wegen ihren leichtfüssig-melancholischen Folk-Liedern seit einiger Zeit ins Herz geschlossen habe.

Kleine Melodien mit viel Seele treffen auf angenehm unpeinliche deutsche Texte.
Ihre Musik findet man auf ihrer Myspace-Seite (Klick!)
und auf ihrem sehr, sehr symphatischen kleinen Label www.piepmatz-records.de
Wo wir schon bei guten kleinen (Net-)Labels sind:
Ihr solltet mal ein Blick auf die Seite des kleinen Labels www.digitalkunstrasen.net werfen.

Hier werden nicht nur gute unbekannte Bands liebevoll präsentiert und promotet, sondern auch einige unbekannte Literaten, Dichter und Künstler.
Das schöne daran: Sämtliche Werke der hier präsentierten Künstler, Musiker und Lyriker werden unter der Creative Commons License veröffentlicht und vertrieben. D.h. man kann sich alles kostenlos runterladen, auf CD brennen und weiterverteilen.
Nicht nur deswegen lohnt ein Klick auf ihre Seite.
Wieder zurück zur Musik:

Black Rustdurften dieses Jahr einige Konzerte von Tomte supporten und ich muss sagen, dass der Herr Uhlmann damit einen sehr guten Musikgeschmack bewiesen hat.
Die 6 jungs von Black Rust haben sich ganz der handgemachten Musik verschrieben. Mit Akustikgitarren, Schlagzeug, Percussion, Kontrabass, Mandoline, Piano und Mundharmonika ausgerüstet begeben sie sich ins weite Feld der akustischen Rock/Pop/Folk/Country/Singer-Songwriter/irgendwas Musik und machen das ausgesprochen gut.
Omaha ist schon lange in Deutschland angekommen und den Beweis findet ihr Hier.
Als letztes will ich euch diesen Herrn hier vorstellen:

Traurig schaut er aus, der Herr Middleton und traurig klingt auch seine Musik.
Vielleicht liegt das auch daran, dass er aus Schottland kommt, ist wohl kein gutes Pflaster um sich von seinen Depressionen zu befreien (-:
Seine Texte (in lustigem schottischen Akzent vorgetragen) sind pechschwarz und phasenweise unglaublich deprimierend und werden doch, wie es sich für einen guten Clown gehört, von einem schönen Gefühl für Humor und Ironie begleitet. Oder ist das etwa einfach nur verzweifelter Sarkasmus?
Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
“On a monday night i´m nothing, on tuesday night i´m nobody, on wednesday, thursday, friday night i´m sad….” singt er z.B. in dem tollen Lied Monday Night Nothing und die tolle musikalische Begleitung lässt einen gleichzeitig weinen, lachen und mittanzen.
Wie das möglich ist?
Kauft euch die CD “Into the woods” und findet es selbst raus.
Eine Myspace-Seite hat Malcolm Middleton natürlich auch: www.myspace.com/malcolmmiddleton