Art Basel
“Art Basel” - Bei diesem Stichwort rümpfte einer der Verantwortlichen des wirklich netten Kneipenclubs 1. Stock die Nase. Er dachte dabei an die küplitrinkende Dekadenz der allsommerlichen Kunstausstellung, jene Spezies von Menschen die zwar das Umfeld des Clubs, eine quasi Künstlerkolonie auf dem Gelände eines ehemaligen Walzwerks im Basler Vorort Münchenstein, nicht selten aufsuchen, dort aber lediglich als Umsatzbringer dienen.
Hier waren sie also gelandet, die beiden Schmusebären aus der norddeutschen Hansestadt. Und was Gisbert zu Knyphausen und Wolgang Müller an diesem Abend auf die Bühne zauberten, war trotz mässigen Andrangs Songwriterkunst vom Allerfeinsten. Meinen alten Kumpel Gisbert zu hören war natürlich mein persönliches Highlight des Abends, auch weil er zwei neue Songs im Gepäck hatte und die alten Gassenhauer (auch ohne die bei diesem Gig fehlende Band) verfeinert hat, allen voran das mit Sologitarre statt Cello verfeinerte “So seltsam durch die Nacht”. Doch die richtige Entdeckung, die quasi noch bis jetzt nachglüht ist Wolfgang Müller. Seht selbst
Schön dass im Herbst eine CD von Wolgang Müller rauskommen wird - mit dabei auch das wunderbare “Ich möchte leben wie Franzosen Auto fahren”, welches es jetzt schon bei Müllers mySpace zu hören gibt. Grandios!
Auch von Gisbert wollte ich prächtig mitschneiden - leider haben die Batterien nicht mitgemacht…