Sebastian Witte

Ja, nein, den Einfluss kann er nicht leugnen. Herr Witte hört gerne Blumfeld. „L’etat et moi“ war sein persönliches Schlüsselerlebnis. Besungen wird die Unmöglichkeit, den Anderen zu verstehen und darum, es trotzdem zu versuchen. Für den Münsteraner wird eine Tür aufgestoßen. Oder, besser: Es werden mehrere bereits offenstehende Türen eingerannt. Türen kaputt, Weg frei. Danke, Jochen.

Sebastian stößt auf weitere Bands aus Köln, Bonn, Berlin und Münster. Angefixt von schmonzettenfreier deutscher Lyrik, klug verpackter Wut und dem stetigen Wegbegleiter Pop kauft er sich eine Akustikgitarre und beginnt, Songs so zu schreiben, wie es ihm am natürlichsten scheint: auf deutsch. Das passt nun leider nicht in das Schema der Postpunkband Videoclub, in der er Bass spielt. Was tun?

Flucht ist angesagt! Aber nach Vorn! Der Weg von den Synapsen zur Hand ist nicht allzu weit, schnell werden also erste Auftritte mit der jüngst gekauften Klampfe gespielt. Zwei EPs werden aufgenommen und live mit E-Gitarre, Gesang sowie einer Loopstation umgesetzt.



Sebastian Witte auf Facebook

Auf geht’s zum Hausladen